Dorfmoderation

 
 
DORFERNEUERUNGSKONZEPT
 
Das Dorferneuerungskonzept der Ortsgemeinde Gimbweiler wurde im Oktober 2006 erstellt.
Daraufhin wurde die Ortsgemeinde Gimbweiler als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt der Dorferneuerung ab März 2007 anerkannt.
 
 

  Ortsgemeinde Gimbweiler

Verbandsgemeinde Birkenfeld

 

 

Dokumentation der Auftaktveranstaltung

 

am 04.07.2007 im Gemeindehaus

 

Bearbeitet im Auftrag der Ortsgemeinde Gimbweiler

 


 
Dokumentation

Diese Dokumentation liegt auch als PDF Dokument hier zum ausdrucken vor.

 

Betreff:

Dorferneuerung, Ortsgemeinde Gimbweiler

  - Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation -
   
Teilnehmer:
Herr Dreier, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld
 
Herr Ortsbürgermeister Samson, Ortsgemeinde Gimbweiler
  Herr Leyser, Verbandsgemeindeverwaltung Birkenfeld
  Frau Röper, Herr Schuldes, Kreisverwaltung Birkenfeld
 

rund 50 Gimbweilerer Bürgerinnen und Bürger

   
  Herr Pfaff, Frau Häuser, Büro Stadt-Land-plus
   
Datum: 04.07.2007

 

In der gut besuchten Auftaktveranstaltung am 04.07.2007 im Gemeindehaus in Gimb­weiler mit rund 50 Bürgerinnen und Bürgern, wurde der Grundstein für die Dorfmodera­tion gelegt. 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Ortsbürgermeister Samson und einer Einfüh­rung in das Thema Dorferneuerung durch Herrn Bürgermeister Dreier stellten die Vertre­ter des Planungsbüros die Inhalte des Dorferneuerungskonzepts aus dem Jahr 2006 so­wie die Strategien und den Ablauf der anstehenden Dorfmoderation vor. 

Frau Röper und Herr Schuldes berichteten zum Themenfeld private Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung.  

Den Abschluss und gleichsam den Höhepunkt bildete die Bildung von Arbeitskreisen gemäß den Ergebnissen der Stärken-Schwächen-Analyse vom 10.03.2006.

 
         

Impressionen der Auftaktveranstaltung

 

 

Rückblick auf das Dorferneuerungskonzept 2006

 
 

Die wesentlichen Konzeptbausteine des Dorferneuerungskonzept stellen sich wie folgt dar:

 

Funktionsverbesserung von Gemeinschaftseinrichtungen/ Grundversorgung

  • Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses („Haus der Vereine“) mit Feuerwehrgeräte­haus in der Ortsmitte, ggf. Integration eines Kinder- und Jugendraums, Abriss „Alte Kelter“,

  • Erweiterung Sportlerheim zum Dorfgemeinschaftshaus („Haus der Vereine“),

  • Sanierung d. „Schweitzer Hütte“ als „Outdoortreffpunkt“ für Jugendliche, Neuanlage eines Grillplatzes.

 

Neuordnungs- und Gestaltungsmaßnahmen / Innenentwicklung

  • Umfeldgestaltung „Alte Schule“; Neuordnung der Außenanlagen, Strukturierung des Parkplatzes, Anlegung eines Boule-Platzes, Schaffung von Sitzgelegenheiten (nur im Zusammenhang mit dem Erhalt der Alten Schule),

  • Neugestaltung der Ortsmitte als Aufenthalts- und Kommunikationsraum, Neuordnung des ruhenden Verkehrs,

  • Erweiterung der Spielgeräte am Spielplatz „Alte Schule“ um naturnahe Erlebnisele­mente (im Hinblick auf die Ansprüche der 10-14jährigen),

  • Umfeldgestaltung am Sportlerheim (Parkplatz und Freibereich),

  • Umfeldgestaltung des Friedhofs, Verbesserung der Außenanlagen.

 

Verbesserung der Verkehrsverhältnisse

  • Ortseingangsgestaltung (vom Sportplatz kommend ), z.B. Pflanzung eines Baumtors,

  • Ortsgerechter Ausbau der Seitenflächen der Ortsstraße „Auf der Ziegelhütte“,

  • Ortsgerechter Ausbau der Ortsstraße „In der Winkelsheck“.

 

Außenbereich / Ökologie / Landschaftsbild

  • Schaffung von Fußwegeverbindungen im Auenbereich des Mörschbaches südlich der Ortslage mit Aufenthaltsbereichen,

  • Entwickeln (Konzeptionieren) und Beschildern von Ortswanderwegen,

  • Erhalt und Entwicklung des extensiv genutzten Grünlands in den Bachtälern, Entwicklung von Bachuferwäldern, naturnahe Entwicklung der Bäche,

  • Aufstellen von allgemeinen Informationsschildern und -tafeln, punktuelle Bepflanzung mit Bäumen (ca. 20) zur Gliederung der Landschaft und zur Strukturierung von Sichtbeziehungen, ergänzende Gestaltung der Übergänge von der Ortslage zum Offenland sowie vom Offenland in den Wald,

  • linienhafte Bepflanzung mit Bäumen zur Gliederung der Landschaft und zur Strukturierung von Sichtbeziehungen,

  • Gestaltung und Beschilderung der 7 Punkte von Interesse,

  • Ergänzung der landschaftlichen Einbindung der Ortslage,

  • Lückenschluss befestigter Wirtschaftswege für Wander- und Radwege.

 

Stärkung der dörflichen Baukultur

  • Modernisierung und Instandsetzung von ortsbildprägenden Gebäuden - verschiedene Maßnahmen an privaten Gebäuden und Freiflächen/Erhaltung und Umnutzung ehemals landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz. Bei Bedarf Einstieg in den Grund­stücksverkehr,

  • Beratung der Bauherren durch den Dorferneuerungsbeauftragten der Kreisverwaltung bei Umbau- und Gestaltungsmaßnahmen und der Beantragung von Fördermitteln,

  • Ständige Information über Förder- und Beratungsmöglichkeiten im Amtsblatt und im Zuge von Bürgerversammlungen.

 

 

Ablauf und Inhalte der Dorfmoderation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

schematische Darstellung des geplanten Ablaufs der Dorfmoderation in Gimbweiler

 

 

 

 

 

 

 

 

mögliche Formen der Beteiligung in Gimbweiler

 
 

Stärken-Schwächen-Analyse

Auf Basis der Ergebnisse der Stärken-Schwächen-Analyse der Informationsveranstaltung zur Dorferneuerung vom 10.03.2006 wurden Arbeitskreise mit den entsprechenden Themenschwerpunkten gebildet
 
 
 
 

Die folgenden Arbeitskreise wurden gebildet, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Kindern und Jugendlichen die genannten Stärken und Schwächen wei­ter zu erörtern und Lösungsansätze zu erarbeiten:

 
  •                 Arbeitskreis 1:
    Dorfgemeinschaft/Vereine/Generationen
    (soziokulturelle Aspekte)

 
  •                 Arbeitskreis 2:
    Gemeindehaus/Ortsbild/Außenbereich-Tourismus
    (baulich – räumliche Aspekte)

 
  •                 Kinder und Jugend

 

In die am Ende der Veranstaltung ausgelegten Listen haben sich spontan eine ganze Reihe Einwohner für die Mitarbeit in den Arbeitskreisen 1 und 2 eingetragen.

 

Ausblick

Die nächsten Veranstaltungen im Rahmen der Dorfmoderation (1. Treffen der Arbeits­kreise) werden nach den Sommerferien, Ende August 2007, durchgeführt.

 

Die Bekanntmachung der Veranstaltungen soll frühzeitig über das Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde und durch Plakate erfolgen.

 
 

i.A. Gerald Pfaff/st
Stadt-Land-plus
Büro für Städtebau und Umweltplanung
Boppard-Buchholz, 05.07.2007